Urologie Dr. med. Steffen Sturm


Harnverhaltung

 

Zu einer Harnverhaltung kommt es, wenn die Blase nicht willentlich oder auch reflektorisch entleert werden kann, obwohl die Blase vollständig gefüllt ist. Der Betroffene verspürt zumeist den Drang zur Harnentleerung, kann aber die Blase nicht entleeren. Wenn die Blase maximal gefüllt ist, wird die Verschlusskraft des Blasenschließmuskels überwunden, als Folge davon kommt es zum sogenannten Harnträufeln. Die Ursachen hierfür können vielfältig sein, unter anderem können Steine, Verletzungen, Tumore, Störungen des peripheren Nervensystems und bestimmte Medikamente zu einem Harnverhalt führen.